
Gut drei Wochen nach dem schweren Zugunglück im Süden Spaniens mit 46 Toten und einem weiteren in Katalonien hat ein dreitägiger Streik der Lokführer begonnen. Die Gewerkschaften fordern mehr Investitionen in die Sicherheit der Schienenwege und klare Regeln für Krisensituationen wie etwa Unwetter oder Schäden an Schienen.
Sowohl hunderte Fernzüge als auch viele Nahverkehrsbahnen und Güterzüge könnten durch den Streik ausfallen, berichteten spanische Medien übereinstimmend. In Katalonien kam es am Morgen bei den notorisch unzuverlässigen Bahnen des Nahverkehrs bereits zu mehr Verspätungen als sonst, wie die Zeitung "La Vanguardia" berichtete.
"Mindestdienste" begrenzen Auswirkungen des Streiks
Wegen der vom spanischen Gesetz vorgeschriebenen "Mindestdienste" bei Streiks darf jedoch jeweils nur ein Teil der Beschäftigten gleichzeitig die Arbeit niederlegen. Das Verkehrsministerium ordnete an, dass bis zu 73 Prozent der landesweiten Fernzüge fahren müssten. Für Nah- und Regionalzüge wurden niedrigere Mindestdienste festgelegt, wie die staatliche Bahngesellschaft Renfe mitteilte.
Zugkatastrophen in Andalusien und Katalonien
Am 18. Januar waren in Andalusien zwei in entgegengesetzte Richtungen fahrende Hochgeschwindigkeitszüge kollidiert. Neben 46 Toten wurden mehr als 120 Menschen verletzt. Als wahrscheinliche Ursache des Unglücks wird der Bruch einer Schiene vermutet. Nur zwei Tage später krachte ein Nahverkehrszug bei Barcelona in die Trümmer einer Stützmauer, die auf die Schienen gestürzt war. Der Zugführer kam dabei ums Leben, Dutzende Passagiere wurden verletzt.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an [email protected]. +++
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