
- Bastian Schweinsteiger platzt neben Esther Sedlaczek der Kragen
- Fußball-Weltmeister rechnet nach US-Pleite ab
- Esther Sedlaczek lässt Schweini vor laufender Kamera auffliegen
Der Skandal um Folarin Balogun hat sich zum größten Aufreger der Fußball-Weltmeisterschaft. Obwohl der US-Star eine Rote Karte kassiert hatte, stand er im Achtelfinale gegen Belgien auf dem Platz. Die Fifa hatte seine Sperre nachträglich zur Bewährung ausgesetzt, ohne dafür eine nachvollziehbare Begründung zu liefern.
Besonders brisant: US-Präsident Donald Trump gab öffentlich zu, sich in die Angelegenheit eingemischt zu haben. ARD-WM-Experte Bastian Schweinsteiger übte daraufhin scharfe Kritik am Weltverband.
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Bastian Schweinsteiger platzt neben Esther Sedlaczek der Kragen
Für Schweinsteiger leidet die Glaubwürdigkeit der Fifa massiv unter dieser Entscheidung.
- "Der Anschein, dass da Staaten eingreifen, ist natürlich nicht gut für die Fifa. Da müssen sie einen schnellen Weg finden, um das zu korrigieren. Das geht nicht und das will ich persönlich auch nicht haben", platzte dem Weltmeister von 2014 im Gespräch mit ARD-Moderatorin Esther Sedlaczek der Kragen.
- "Die Aufhebung der Roten Karte, das geht einfach nicht. Gerade nach so einer Tatsachenentscheidung mit VAR", stellte er weiter klar.
"Hat einen Beigeschmack" - Schweinsteiger sieht Schaden bei USA-Team
Der frühere Bayern-Profi sah paradoxerweise auch das amerikanische Team durch die Begnadigung belastet. Obwohl man über das Foul durchaus diskutieren könne, hätte die Umkehr der Entscheidung nicht erfolgen dürfen, betonte Schweinsteiger.
"Das ist auch aus Sicht der US-Mannschaft nicht so gut. Es hat einen Beigeschmack. Du willst fußballerisch glänzen", erklärte der 41-Jährige. Das Team habe sich auf die Partie gefreut, doch nun liege ein großer Schatten über dem Match und den bisherigen Leistungen der US-Boys bei diesem Turnier. Bis zum Skandal sei die WM für die Gastgeber hervorragend verlaufen.
Schweinsteiger rechnet nach US-Pleite ab
Zumindest bis dato. Denn die USA sind im WM-Achtelfinale deutlich mit 1:4 gegen Belgien gescheitert. Mit dem Ausscheiden der US-Amerikaner haben alle drei Gastgeberländer das Turnier vorzeitig verlassen müssen - nach Kanada und Mexiko kam auch der letzte Co-Gastgeber nicht über die Runde der letzten 16 hinaus.
Schweinsteiger zeigte keinerlei Mitleid mit den US-Boys.
- "Heute lief es einfach nicht. Sie sind verdient ausgeschieden. Sie konnten nicht mit Belgien mithalten!", lautete sein hartes Urteil. Bereits zur Halbzeit hatte der ARD-Experte auf die Frage von Moderatorin Esther Sedlaczek, was die Amerikaner verbessern müssten, lapidar geantwortet: "Einfach alles!"
- "Es gibt keine Energie, keinen Aufschwung von der Mannschaft, aber auch nicht von den Zuschauern", konstatierte Schweinsteiger.
Esther Sedlaczek lässt Schweini vor laufender Kamera auffliegen
Für einen amüsanten Moment sorgte Moderatorin Esther Sedlaczek während der Halbzeitpause. Obwohl sie und Schweinsteiger mittlerweile ein eingespieltes Duo bilden, gelang es ihr, den Experten komplett aus dem Konzept zu bringen. Zur Pause führte Belgien bereits durch zwei Treffer von Charles De Ketelaere mit 2:1, nachdem Leverkusens Malik Tillman zwischenzeitlich für die USA ausgeglichen hatte.
Sedlaczek plauderte plötzlich aus, was Schweinsteiger ihr zuvor hinter den Kulissen anvertraut hatte.
- "Basti, ich darf verraten, du hast vorhin zu mir gesagt: 2:1 für die USA", ließ sie seinen Fehltipp auffliegen.
- Der Weltmeister blickte sie völlig entgeistert an und fragte empört: "Wie bitte?! Das habe ich zu dir gesagt?" Nach Sedlaczeks Bestätigung protestierte er: "Aber nicht on air!"
Die Moderatorin bot ihm gnädigerweise an, seinen Tipp zu revidieren. Schweinsteiger korrigierte sich daraufhin auf einen 4:2-Sieg der Belgier. Mit dem tatsächlichen 4:1-Endstand lag er letztlich nicht weit daneben.
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