
Vorstandsvorsitzender Jan-Christian Dreesen sieht die Gehaltsregel im deutschen Profifußball nur dann als wirksam an, wenn Verstöße konsequent geahndet werden. "Die neue Kaderkostenregel habe ich im DFL-Präsidium von Beginn an unterstützt. Der Beschluss ist ein unverzichtbarer Schritt für mehr Transparenz und finanzielle Stabilität im deutschen Profifußball. Auf UEFA-Ebene existieren Vorgaben mit der 70-Prozent-Regel bereits", sagte Dreesen der Deutschen Presse-Agentur.
"Entscheidend aber ist, dass diese nicht nur auf dem Papier fixiert werden, sondern auch durchgesetzt und bei Nichteinhaltung sanktioniert werden. Nur dann kann sich das vernünftige und nachhaltige Wirtschaften der deutschen Clubs im internationalen Vergleich auch tatsächlich auszahlen", führte Dreesen aus.
Regel wird schrittweise eingeführt
Die Kaderkosten der 36 Vereine im deutschen Profifußball werden künftig gedeckelt. Dann dürfen die Clubs maximal 70 Prozent ihrer relevanten Einnahmen für Personalausgaben aufwenden. Das entschieden die Erst- und Zweitligisten auf der Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga (DFL).
Ziel der Kaderkostenregel ist es, die finanzielle Stabilität und Planbarkeit der Clubs zu stärken, ohne die nationale Wettbewerbsdynamik oder die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu reduzieren.
Die Kaderkostenregel wird von der kommenden Saison schrittweise eingeführt und von der Spielzeit 2028/29 an vollständig umgesetzt. Sie orientiert sich an den für die internationalen Club-Wettbewerbe geltenden UEFA-Finanzregularien. Wer gegen die Regeln verstößt, muss Strafen befürchten – etwa Geldstrafen, Punktabzüge oder eine Transfersperre, bei der erst einmal keine neuen Spieler verpflichtet werden dürfen.
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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an [email protected]. +++
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