
Die New York Knicks haben auch das zweite Duell mit den San Antonio Spurs gewonnen und sich in den NBA-Finals damit einen Riesenvorteil auf dem Weg zum Titel verschafft. In einem am Ende dramatisch spannenden Basketball-Spiel gewannen die Knicks dank eines Patzers von Spurs-Star Victor Wembanyama 105:104 und führen in der Best-of-Seven-Serie nun 2:0. Zum Titel braucht eine Mannschaft vier Siege, die beiden nächsten Spiele finden im Madison Square Garden in New York statt. US-Präsident Donald Trump hatte sich für mindestens eine der beiden Partien als Zuschauer angekündigt. Theoretisch könnte er damit bei der Meister-Party dabei sein.
"Wir haben dieses Spiel gewonnen, weil wir uns eine Führung erarbeitet haben. Wir haben uns eine Chance gegeben, dieses Spiel zu gewinnen, und wir haben es fertig gebracht", sagte Knicks-Profi Karl-Anthony Towns im US-Fernsehen. Der Center hatte Wembanyama erneut das Leben schwer gemacht, auch wenn der Franzose am Ende 29 Punkte verbuchte und damit bester Werfer der Partie war. "Er ist ein großartiger Spieler, einer, wie es ihn nur einmal pro Generation gibt. Ich habe einfach versucht, es ihm so schwer wie möglich zu machen. Ich bin einfach glücklich darüber, Basketball zu spielen."
Knicks geben im Schlussviertel 14-Punkte-Vorsprung ab
Die Knicks gaben im Schlussviertel einen 14-Punkte-Vorsprung aus der Hand, als den Spurs ein 14:0-Lauf und drei Minuten vor Schluss der Ausgleich zum 97:97 gelang. Danach war die Partie an Dramatik kaum zu überbieten, die Spurs gingen beim 103:102 dank eines Treffers von Wembanyama 57 Sekunden vor Schluss zum ersten Mal in der zweiten Halbzeit in Führung. Beim Stand von 104:104 eroberte der 22-Jährige erst stark den Ball, um ihn dann durch einen Fehlpass gleich wieder zu verlieren. Der Patzer und das folgende Foul ermöglichten Knicks-Anführer Jalen Brunson zwei Freiwürfe – einen davon traf er zur 105:104-Führung. Die Spurs bekamen eine letzte Gelegenheit auf den Sieg, doch Wembanyamas Wurf ging nicht in den Korb.
Seit die Houston Rockets 1995 die beiden ersten Spiele gegen die Orlando Magic zum Start in die Serie gewonnen hatten, war keinem NBA-Team mehr ein Doppelpack auswärts zum Auftakt einer Final-Serie gelungen. Die Rockets holten damals mit vier Siegen in vier Partien auch die Meisterschaft. Die Knicks haben nun zudem 13 Playoff-Spiele in Serie gewonnen, eine längere Serie gelang nur den Golden State Warriors, die 2007 auf 15 Siege in Serie kamen.
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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an [email protected]. +++
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