
Argentiniens Fußball-Nationalspieler Julián Álvarez sieht seine Zukunft nicht mehr bei Atlético Madrid. "Das Beste für alle wäre ein Wechsel. Ich möchte mir meinen Traum erfüllen", sagte der Stürmer dem US-Sender ESPN nach dem 2:0 gegen Österreich. Berichten zufolge buhlen Stadtrivale Real Madrid und vor allem der FC Barcelona um die Dienste des 26-Jährigen. Álvarez' Vertrag bei Atlético läuft bis 2030, die Ausstiegsklausel beträgt laut Medienberichten 500 Millionen Euro.
An Verhandlungen ist Atlético mit Verweis auf die festgeschriebene Ablösesumme bislang offenbar nicht interessiert. "Es gibt keinen Betrag, für den Barcelona Julián kaufen könnte – er wird nicht zu Barcelona wechseln", zitierte die Madrider Sportzeitung "AS" einen namentlich nicht genannten Atlético-Vertreter. "Entweder wird die Ausstiegsklausel gezahlt oder gar nichts." Auch ein Real-Angebot von 150 Millionen Euro soll der Club bereits abgelehnt haben.
Álvarez' starke Champions-League-Bilanz
Álvarez spielt seit Sommer 2024 bei den Rojiblancos, für die er vor allem in der vergangenen Champions-League-Saison mit zehn Toren und vier Vorlagen glänzte. Nun soll der nächste Karriereschritt folgen. "Ich glaube nicht, dass es der richtige Zeitpunkt ist, darüber zu sprechen, aber ich kann es auch nicht verheimlichen", sagte Álvarez. "Ich muss ehrlich sein, und ich habe mit den Leuten vom Verein gesprochen, mit denen ich sprechen musste."
Den Atlético-Fans gefielen die Aussagen ihres bisherigen Lieblings offenbar nicht so sehr. Kurz nachdem sich Álvarez zu dem Thema geäußert hatte, tauchten in den sozialen Medien Bilder auf, auf denen einige Atlético-Fans das Trikot des Spielers verbrannten.
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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an [email protected]. +++
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