
Wer wird Weltmeister? Die Entscheidung fällt am Sonntag in East Rutherford zwischen Spanien und Argentinien. Der Bundesliga-Einfluss in dem Duell um 21 Uhr/MESZ (ZDF und MagentaTV) ist sehr überschaubar. Für den FC Bayern München endet eine lange Serie.
Kein Bayern-Profi dabei
Erstmals seit fast einem halben Jahrhundert steht kein Spieler des FC Bayern München im WM-Finale. Auch 1978 war Argentinien am Endspiel beteiligt. Damals triumphierte die Mannschaft von Trainer César Luis Menotti im eigenen Land. Im Finale in Buenos Aires gab es ein 3:1 nach Verlängerung gegen die Niederlande.
In Exequiel Palacios von Bayer Leverkusen ist diesmal ein Spieler aus der Bundesliga am Endspiel beteiligt. Der Mittelfeldspieler zählt allerdings nicht zum Stammpersonal der Argentinier. Spaniens Alejandro Grimaldo, der zuletzt ebenfalls für Bayer 04 spielte, hat die Rheinländer nach der vergangenen Saison verlassen und sich Atlético Madrid angeschlossen.
Weltmeister gegen Europameister
Noch nie zuvor hat in einem WM-Finale der Titelverteidiger gegen den Europameister gespielt. Argentinien hat die Chance als dritte Nation der Turniergeschichte den Titel zweimal in Serie zu gewinnen. Das bis dato letzte Mal, dass das gelungen ist, war 1962 in Chile. Damals sicherten sich die Brasilianer um Pelé, die schon vier Jahre zuvor in Schweden gewonnen hatten, ihren zweiten WM-Titel. Italien war 1934 und 1938 Weltmeister geworden.
Duell ohne große WM-Tradition
Erst einmal spielten Spanien und Argentinien bei einer Weltmeisterschaft gegeneinander - und das ist sehr lange her. 1966 in England setzte sich Argentinien in der Gruppenphase mit 2:1 durch. Das bis dato letzte direkte Aufeinandertreffen fand 2018 in Madrid statt. Für Argentinien war es ein Debakel. Die Spanier siegten mit 6:1.
Eigentlich sollten sich die Teams von Spanien-Trainer Luis de la Fuente und Argentinien-Coach Lionel Scaloni bereits am 27. März in der Finalissima in Katar gegenüberstehen. Das Kräftemessen des Europameisters mit dem Südamerika-Champion fiel wegen des Iran-Kriegs jedoch aus.
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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an [email protected]. +++
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