
Das Deutsche Meeresmuseum rät von einem Lastkahn-Transport des vor der Insel Poel liegenden Buckelwals dringend ab. Das Tier sollte vielmehr größtmögliche Ruhe erhalten und ausschließlich palliativ versorgt werden, teilte die wissenschaftliche Einrichtung mit. "Von weiteren Manipulationen am Wal" sei abzusehen.
Forscher: Allgemeinzustand des Wales schlechter geworden
"Der Allgemeinzustand des Wales hat sich weiter verschlechtert", betonten die Wissenschaftler. Die Erfolgsaussichten einer Lebendbergung seien sehr gering. Sie "ist zudem mit enormen Verletzungsrisiken für den Wal verbunden", erklärten die Forscher und verwiesen auf ähnliche Einschätzungen etwa der International Whaling Commission und British Divers Marine Life Rescue.
Ein mehrtägiger Transport gehe auch mit einer enormen Stressbelastung einher. "Insbesondere der Transport in einer Metallbarge wäre aufgrund der hohen Schallreflexion mit einer sehr großen Lärmbelastung innerhalb der Barge verbunden."
Weitreichende Schutzmaßnahmen für Schweinswale vornehmen
Stattdessen sollten das Schicksal des Buckelwals und die emotionale Anteilnahme in der Bevölkerung Anlass sein, um weitreichende Schutzmaßnahmen für Schweinswale und andere Meeressäugetiere in der Nord- und Ostsee vorzunehmen. Sowohl die Schweinswale in der Ostsee als auch jene in der Beltsee seien von durch Menschen verursachte Bedrohungen betroffen – insbesondere Beifang und Lärm im Meer.
Sollte der Buckelwal sterben, sollte das Tier nach Ansicht des Deutschen Meeresmuseums wissenschaftlich untersucht werden, um Erkrankungen und die Todesursache feststellen zu können. "Diese Untersuchung muss innerhalb weniger Tage nach dem Tod erfolgen, damit die Zersetzung der Organe durch Autolyse bis dahin nicht zu weit fortgeschritten ist."
Meeresmuseum will mögliche Obduktion nicht machen
Das Meeresmuseum könne dies jedoch nicht leisten. Die Genehmigung einer Obduktion sei zu einem Zeitpunkt erteilt worden, als das Meeresmuseum noch in die Maßnahmen für den Buckelwal involviert gewesen seien. "Durch Duldung der Privatinitiative zur Lebendbergung des Buckelwals (...) und der nachfolgenden Manipulationen am Buckelwal ist eine unabhängige, forensische Obduktion des Tieres erforderlich."
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an [email protected]. +++
Weitere aktuelle News im Ressort "Panorama":
NEUESTE BEITRÄGE
- 1
NFL Playoffs live: New England Patriots vs. Los Angeles Chargers kostenlos streamen!10.01.2026 - 2
Toten zerstückelt: Leichenteile in Mülltonnen – Frau an Grenze festgenommen27.02.2026 - 3
ATP Tennis in Miami Ergebnis: Alexander Zverev gewinnt gegen Marin Cilic24.03.2026 - 4
FC Bayern München News: Sprunggelenk-Verletzung: Bayern-Star muss pausieren12.01.2026 - 5
NFL live: Buffalo Bills vs. New York Jets im TV29.12.2025
Ähnliche Artikel
Lennart Karl privat: So lebt der Bayern-Youngster abseits des Fußballstadions20.03.2026
SC Preußen Münster: Nächstes Spiel in der 2. Bundesliga gegen SV 07 Elversberg19.12.2025
Bausa auf Tour 2025/2026: Die Termine für seine Live-Auftritte im Überblick16.12.2025
Vermisstenfall Rebecca Reusch: Berlinerin seit sieben Jahren spurlos verschwunden - Polizei erhält 3.500 Hinweise18.02.2026
Kriminalität: Messerangriff in Wuppertal - Verdächtiger in Psychiatrie16.02.2026
Olympia 2026: Nach Springen: Kombinierer Geiger hat gute Medaillenchancen11.02.2026
Hazel Brugger auf Tour 2025/2026: Das sind ihre nächsten Termine16.12.2025
Hamburger SV News: Zu Fischers 60.: Mainz fordert formstarken HSV19.02.2026
Madrid Open: Adolfo Daniel Vallejo erringt einen klaren Sieg über Pedro Martinez20.04.2026
Hertha BSC News: Elversberg verpasst den Sprung auf Platz eins07.02.2026














