
Vier der acht im Grenzgebiet zwischen Nepal und Tibet vermissten Deutschen gehörten zu einer Gruppe von ausländischen Pilgern. Sie waren auf dem Rückweg von einer Pilgerreise zum heiligen Berg Kailash und zum Manasarovar-See in Tibet, als der Kontakt zu ihnen abriss, wie die nepalesische Reiseagentur Trekkers’ Society mitteilte. Von den insgesamt 77 Reisenden und den 15 nepalesischen Begleitern der Gruppe fehlt seit der verheerenden Sturzflut am Mittwoch jede Spur.
Den Angaben zufolge sollte die Gruppe am Morgen des 26. August die Grenze nach Nepal überqueren. Zu dem Zeitpunkt raste eine Flut aus Wasser, Geröll und Eis durch die Region. Seitdem ist unklar, wo sich die Pilger befinden und ob sie die Katastrophe überlebt haben.
Pilger aus zahlreichen Ländern
Bei den vier Deutschen handele es sich um zwei Männer und zwei Frauen, sagte Anish Bhujel, Manager der in Kathmandu ansässigen Trekkers’ Society. Die anderen Reisenden stammen demnach aus mehr als zehn Ländern, darunter aus den USA, Großbritannien, Australien, Spanien, Südafrika, Israel und Kanada. Begleitet wurde die Gruppe zudem von 15 nepalesischen Guides und Fahrern.
Laut Bhujel war die Gruppe am 16. August von der nepalesischen Hauptstadt in Richtung Timure aufgebrochen. Der Ort, der Augenzeugen zufolge bei der Sturzflut fast völlig zerstört wurde, liegt nahe der Grenze zu China und ist ein wichtiger Ausgangspunkt für Reisen nach Tibet. Die Pilgerreise wurde von der Isha Foundation des indischen spirituellen Lehrers Jaggi Vasudev, weltweit bekannt als Sadhguru, organisiert.
Sadhguru sprach in einer Mitteilung auf der Plattform X von "absolutem Schmerz" über das Unglück und das Schicksal der Gruppe. Er betonte, es gebe seit der Flut keine Informationen zu den Pilgern mehr.
Suche bleibt schwierig
Die Suche nach den auf beiden Seiten der Grenze vermissten Menschen gestaltet sich wegen der Zerstörungen schwierig. Straßen sind teilweise unpassierbar, Kommunikationsverbindungen wurden unterbrochen. Tausende Rettungskräfte sind im Einsatz. Die nepalesische Armee hat bereits Hunderte Menschen mit Hubschraubern aus dem Katastrophengebiet ausgeflogen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an [email protected]. +++
Weitere aktuelle News im Ressort "Panorama":
NEUESTE BEITRÄGE
- 1
Frankfurt/Main: Erste Läden in neuer B-Ebene am Hauptbahnhof öffnen25.06.2026 - 2
Nations League: Stars verkünden: Abschiedstrikot für DFB-Elf im November21.09.2026 - 3
SV Buckenhofen 1 - TSV Wendelstein 2 (Handball): Sieg für den SV Buckenhofen 1 mit bester Werferin Luise Landmann22.07.2026 - 4
WTA Tennis in Jiujiang Ergebnis: Hayu Kinoshita gewinnt klar gegen Mei Yamaguchi06.05.2026 - 5
Lexus Eastbourne Open: Roman Andres Burruchaga unterliegt Arthur Fery23.06.2026
Ähnliche Artikel
Berlin: Mehr als 30.000 Besucher feiern LSB-Familiensportfest14.06.2026
Schock in der Fitnesswelt: Influencerin Stephanie Buttermore stirbt mit nur 36 Jahren11.03.2026
Friedrich Merz News: Harald Schmidt verteidigt Friedrich Merz15.09.2026
Ungelöster Mordfall: Cold Case "Lidl": Mordverdächtiger war Ladendetektiv13.10.2026
Geilenkirchen: Toter Radfahrer liegt in Böschung14.06.2026
König Charles in Alarmbereitschaft: Ex-Prinz Andrew will seine Royals-Schätze verschachern15.01.2026
Fußball-WM: Jetzt Brasilien: Haaland und Co. rudern auf Euphorie-Welle01.07.2026
Eilmeldung: Besichtigung von Kölner Dom kostet bald zwölf Euro Eintritt02.06.2026
Brände: Vier Verletzte bei Wald- und Wiesenbrand in Eifel – Feuer dreht14.08.2026
MSV Duisburg - SC Verl im Live-Stream und TV: Gehen die Punkte am 23. Spieltag nach Verl oder bleiben bei Duisburg?05.02.2026











