
Der Großbrand auf einem ehemaligen sowjetischen Panzerschießplatz bei Neustrelitz (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) ist in der Nacht an einigen Stellen gestoppt worden. Am westlichen Ende der brennenden Fläche habe eine aufgebaute Wasserbarriere Wirkung gezeigt, sagte ein Sprecher des Landkreises am Morgen der Deutschen Presse-Agentur. "Dort hat sich der Brand tot gelaufen."
Die Feuerwehr hatte an mehreren Stellen rund um die brennende Fläche Absperrungen aus Wasser aufgebaut. Durch kreisrunde Wassersprenger und Wasserwände seien Erde und Pflanzen dabei so durchnässt worden, dass das Feuer nicht habe weiter wandern können.
Ob das auch im Norden der rund 120 Hektar großen betroffenen Fläche gelungen ist, war zunächst unklar. Aktuell werde das Gebiet mit Drohnen abgeflogen. Noch vor 9.00 Uhr sollten möglicherweise erste Bilder für eine Auswertung vorliegen. "Feuer aus" wollen Feuerwehr und Landkreis erst melden, wenn über die Drohnenbilder sicher geklärt ist, dass es nicht mehr brennt.
Bis der Einsatz abgeschlossen werde, könne es aber auch dann noch dauern. Es müsse sichergestellt werden, dass sich keine neuen Feuer mehr entfachten. Das sei auch mit Blick auf die erwartete Hitze am Freitag und Samstag wichtig. "Wir hoffen auf ein Sommergewitter, das da drüber regnet."
Was den Brand ausgelöst hat, war dem Sprecher zufolge zunächst weiter unklar. "Zur Ursache haben wir noch nichts. Das Problem ist ja: Man kann nicht rein, um zu suchen und auch nicht, um zu löschen."
Es handelt sich der Feuerwehr zufolge um einen der größten Brände der letzten Jahre in der Region. Das betroffene Gelände, das zum Müritz-Nationalpark gehört, ist stark munitionsbelastet. Es hatte bereits Explosionen gegeben. Deshalb lassen die Einsatzkräfte - mit einem Sicherheitsabstand von 1.000 Metern - das Feuer kontrolliert abbrennen und haben Sprühschläuche und ähnliche Wasserbarrieren aufgebaut.
Weitere aktuelle News aus dem Ressort "Panorama":
- Wetter in Brandenburg: Waldbrandgefahr in Brandenburg erreicht teils höchste Stufe
- Gaggenau: Nachlöscharbeiten nach Großbrand – Ursache bleibt offen
- Lehmen: Schwimmer in Not - worauf es bei der Wasserrettung ankommt
- Kellenhusen/Grömitz: Seenotretter retten 70-Jähriger das Leben
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an [email protected]. +++
NEUESTE BEITRÄGE
- 1
Handball: Nervenkrimi gegen Kiel: Melsungen gewinnt European League31.05.2026 - 2
NFL 2026: Zu Null! Pittsburgh Steelers werden von New York Jets auseinander genommen23.08.2026 - 3
Ursensollen-Waldhaus: Polizei setzt sich für Artenschutz ein23.06.2026 - 4
Fußball-WM: Kurzvorschauen für die WM-Spiele am Freitag und Samstagfrüh11.06.2026 - 5
Fußball News: "Schande": Brutale Torwart-Attacke empört Spanien27.04.2026
Ähnliche Artikel
FC Bayern München News: Ex-Nationalspieler Bender wird Bayern-Nachwuchstrainer22.05.2026
Transfer News: VfL Wolfsburg: Lovro Majer wechselt nach Athen29.07.2026
Fußball News: Mexiko gewinnt WM-Vorbereitungsspiel gegen Australien31.05.2026
Fußball-WM: Ticket-Wirbel vor WM: US-Justiz fordert Aufklärung von FIFA27.05.2026
Formel 1 News: Farce in Las Vegas: Millionenschwerer Vergleich mit Formel 124.07.2026
DFB-Pokal: Musiala und sein Doppelgänger: "Ein Schock für mich"19.05.2026
Anton Kemmer: Alle Statistiken und Spielerinfos zur BBL-Saison 2025/202620.05.2026
Eilmeldung: Rennfahrer-Ikone Hans Herrmann mit 97 Jahren gestorben09.01.2026
Fußball News: Dzeko-Rot und 2:0 verspielt: Schalke nur 2:2 gegen Hannover15.03.2026
Prozess (Gericht): Prozess gegen Ex-Politiker wegen Kindesmissbrauchs beginnt09.03.2026














