
- Experten-Warnung vor Sonnensturm im Januar 2026
- Koronaler Massenaufwurf am 18. Januar 2026 verursacht heftigen Sonnensturm
- Technische Störungen im Funkverkehr und Polarlichter wegen Sonnensturm möglich
Ein gewaltiger Sonnensturm der Kategorie G2 (mäßig) bis G3 (stark) rast derzeit auf die Erde zu und könnte bereits am 19. Januar 2026 mit voller Wucht auf die Erde treffen. Das britische Met Office hat, so schreibt es die "Metro", eine gelbe Weltraumwetter-Warnung herausgegeben, die von Mitternacht bis zum späten Abend des 21. Januar gilt.
Sonnensturm-Alarm: Koronaler Massenaufwurf in Richtung Erde geschleudert
Die Sonne schleuderte am Wochenende einen sogenannten koronalen Massenauswurf ins All. Diese Wolke aus geladenen Teilchen bewegt sich nun mit einer Geschwindigkeit von Millionen Kilometern pro Stunde durch das Weltall. Ursprünglich rechneten Experten mit einer späteren Ankunft in der irdischen Atmosphäre, doch die Partikel sind schneller unterwegs als zunächst angenommen. "Es besteht noch Unsicherheit bezüglich des genauen Ankunftszeitpunkts", erklärte Krista Hammond, Weltraumwetter-Managerin beim Met Office, gegenüber "Metro". Die Ankunft werde über Nacht oder am frühen Morgen des 20. Januar erwartet.
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Wie wahrscheinlich sind Stromausfälle durch Sonnensturm? Funkverkehr könnte leiden
Trotz der Einstufung als potenziell "schwerer" Sonnensturm geben die Meteorologen Entwarnung: Stromausfälle sind nach Einschätzung der Weltraumwetter-Experten nicht zu erwarten. Allerdings könnten bestimmte Funkfrequenzen beeinträchtigt werden. Betroffen wären vor allem Kurzwellenfunk sowie einige Kommunikationssysteme der Luftfahrt in abgelegenen Regionen.
Was ist ein Sonnensturm und welche Auswirkungen sind auf der Erde zu spüren?
Bei koronalen Massenauswürfen schleudert die Sonne Protonen, Elektronen und Heliumkerne ins All. Wenn diese geladenen Teilchen auf die Erde treffen, können ihre elektrischen Ströme und Magnetfelder Satelliten beschädigen, GPS-Signale stören und im Extremfall Blackouts verursachen. Der aktuelle Sturm spielt sich jedoch weit oberhalb der Erdoberfläche in der Atmosphäre ab.
Nachtschwärmer aufgepasst: Polarlichter nach koronalem Massenauswurf möglich
Der Sonnensturm bringt für Menschen in Nordeuropa, unter anderem in Großbritannien, einen besonderen Nebeneffekt mit sich: Die Chancen auf Polarlichter steigen deutlich. Das faszinierende Naturschauspiel entsteht, wenn das solare Plasma mit dem Magnetfeld der Erde interagiert. "Der koronale Massenauswurf wird wahrscheinlich geomagnetische Stürme auslösen und damit die Möglichkeit bieten, Polarlichter zu beobachten", so Hammond. Allerdings dämpft sie die Erwartungen: "Sichtungen hängen davon ab, ob der Auswurf während der Dunkelheit eintrifft und der Himmel klar ist."
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Sonnensturm rast auf die Erde zu: Experten haben nur eine Stunde Vorwarnzeit
Die Vorhersage von Sonnenstürmen gleicht weitgehend einem Ratespiel. Präzise Daten erhalten Wissenschaftler erst, wenn die Partikelwellen zwei NASA-Raumsonden erreichen – den Advanced Composition Explorer. Diese Satelliten befinden sich jedoch rund 1,6 Millionen Kilometer von der Erde entfernt. Das bedeutet: Der Planet erhält lediglich etwa eine Stunde Vorwarnung, bevor der Sturm tatsächlich eintrifft.
Der Überwachungsdienst AuroraWatch UK meldete zum Zeitpunkt der Berichterstattung noch keine signifikante Aktivität. Die Situation kann sich jedoch schnell ändern, sobald die geladenen Teilchen die Messgeräte erreichen.
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