
Im Höhlendrama von Laos gibt es offenbar neue Hoffnung für zwei weiterhin vermisste Goldsucher. Retter haben einen bislang unbekannten Zugang zu dem Höhlensystem entdeckt, in dem die Männer vermutet werden. Der australische Höhlentaucher Josh Richards sagte der Deutschen Presse-Agentur, er habe gemeinsam mit Soldaten und dem französischen Höhlenexperten Robin Cuesta nach einem anstrengenden Marsch durch dicht bewaldetes Gelände eine weitere Öffnung im Berg gefunden.
Die Hoffnung kommt zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Neue heftige Monsunregenfälle erschweren die Arbeiten in der abgelegenen Bergregion der Provinz Xaisomboun. Die Wassermassen hatten vor fast zwei Wochen große Teile des Höhlensystems geflutet und sieben Männer unter Tage eingeschlossen.
Fünf von ihnen konnten inzwischen gerettet werden. Nachdem Spezialisten am Freitagabend einen ersten Goldsucher aus der Höhle gebracht hatten, schafften es die vier übrigen Männer einen Tag später überraschend aus eigener Kraft ins Freie. Von zwei Vermissten fehlt aber noch jede Spur – es gibt den Rettern zufolge aber eine Vermutung, wo sie sein könnten.
Geräusche aus der Tiefe
Richards erklärte, er habe sich bereits am Sonntag durch eine enge Öffnung in den frisch entdeckten Zugang fast vertikal in die Tiefe abgeseilt, um die Umgebung zu erkunden. Dabei stieß er auf ein weiteres Loch, das möglicherweise rund 100 Meter tief in die Nähe jener Kammer führen könnte, in der die beiden Vermissten vermutet werden. Ob tatsächlich eine Verbindung besteht, ist bislang unklar.
Besonders bemerkenswert: Während seiner Erkundung habe er mit einem Hammer wiederholt gegen das Gestein geschlagen. Aus der Tiefe seien daraufhin Geräusche zurückgekommen. "Es ist nicht klar, ob das ein Tier war oder etwas anderes, aber auf jeden Fall kommen von da unten ungewöhnliche Geräusche." Er fügte hinzu: "Das wird ein großer Tag für uns alle."
Ursprünglich hatten die Einsatzkräfte erwogen, tauchend hinter jene Kammer vorzudringen, in der die fünf Überlebenden entdeckt worden waren. Doch dieser Weg gilt als extrem gefährlich und beinhaltet klaustrophobisch enge Tunnel. "Es ist großartig, dass wir einen anderen Zugang gefunden haben", sagte Richards. Der bisher geplante Weg sei "furchteinflößend" und mache vielen Beteiligten große Angst.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an [email protected]. +++
Weitere aktuelle News im Ressort "Panorama":
NEUESTE BEITRÄGE
- 1
French Open News: French Open: Struff besiegt Top-Ten-Spieler Bublik26.05.2026 - 2
Tom Bartels privat: So lebt der ARD-Kommentator heute05.02.2026 - 3
NFL live: Los Angeles Chargers - Houston Texans streamen!22.12.2025 - 4
Selina Freitag privat: Diese Top-Athleten gehören zur Familie der deutschen Skispringerin08.01.2026 - 5
NBA 2026: LA Clippers - Indiana Pacers im Livestream03.03.2026
Ähnliche Artikel
Tour de France 2026: Champagner-Start: Tour de France beginnt 2028 in Reims18.05.2026
Joel Harms: Statistiken, Steckbrief und BBL-Leistungen bei den EWE Baskets Oldenburg20.05.2026
Kurt Cobain: Neue Forensik-Analyse stellt Selbstmord-Theorie des Musikers infrage12.02.2026
Bundesliga News: SC Freiburg kann sich Europacup-Platz sichern09.05.2026
Helene Fischer auf Tour 2026/2027: Diese Termine sollten Sie nicht verpassen25.02.2026
Andrew Mountbatten-Windsor: Festnahme am 66. Geburtstag - Bruder von König Charles von Polizei abgeführt19.02.2026
Prinzessin Kate: Superstar-Jubel für künftige Königin - auch ohne Ehemann William13.05.2026
NBA 2026: Orlando Magic mit Moritz Wagner treten gegen die Chicago Bulls an09.04.2026
WTA Tennis in Bogota Ergebnis: Anastasia Tikhonova überwältigt Emanuela Lares28.03.2026
Prozess (Gericht): "Mache Rückführung" - Zeugin schildert Gespräch mit Block20.04.2026














