
- Autofahren ist in den vergangenen Jahren deutlich teurer geworden
- Nicht zuletzt der Konflikt im Iran sorgt für gestiegene Kosten für Fahrer
- Auch die Kosten für Reparaturen und Versicherungen sind gestiegen
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Vor allem der Ölpreisschock wegen des Iran-Kriegs hat Autofahren in Deutschland deutlich verteuert. Aber auch die Preise für Reparaturen, Inspektion und Versicherungen zogen verglichen mit dem Vorjahresmonat an, wie das Statistische Bundesamt errechnet hat. 6,7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor kosteten Waren und Dienstleistungen rund ums Autofahren im März demnach. Die Verbraucherpreise insgesamt legten im selben Zeitraum um 2,7 Prozent zu.
Teurer wurde es vor allem an der Zapfsäule: Sprit kostete 20 Prozent mehr als im März 2025. Die Dieselpreise zogen um 29,7Prozent an, Superbenzin war 17,3 Prozent teurer. Zudem mussten Autofahrer mehr zum Beispiel für Reparaturen und Inspektionen (plus 4,1 Prozent) sowie die Kfz-Versicherung (plus 1,4 Prozent) zahlen.
Preise rund ums Auto 2025 gegenüber 2020 deutlich gestiegen
Auch im langjährigen Vergleich hat sich Autofahren hierzulande überdurchschnittlich verteuert: Im Jahr 2025 lagen die Preise für Waren und Dienstleistungen rund ums Auto nach Angaben der Wiesbadener Behörde um 31,2 Prozent höher als im Jahr 2020, während sich die Verbraucherpreise insgesamt in dem Zeitraum um 21,9 Prozent erhöhten.
Vor allem Preissteigerungen bei Kraftfahrzeugversicherungen (plus 63,0 Prozent) schlugen im Vergleich der Jahre 2025 und 2020 zu Buche. Deutlich teurer wurden in dem Zeitraum auch Gebrauchtwagen (plus 45,3 Prozent), Fahrschule und Führerscheingebühr (plus 42,7 Prozent), Kraftstoffe (plus 37,5 Prozent) und Reparaturen (plus 34,5 Prozent).
Auch ÖPNV teurer - über Jahre rechnet sich Deutschlandticket
Bus- und Bahnfahren verteuerte sich im März des laufenden Jahres ebenfalls überdurchschnittlich: Die 6,2 Prozent Preissteigerung für ÖPNV-Tickets im Vergleich zum Vorjahresmonat erklären sich aber vor allem durch die Preiserhöhung beim Deutschlandticket. Das Ticket, das bundesweite Fahrten im Regional- und Nahverkehr ermöglicht, kostet seit diesem Jahr 63 Euro im Monat und damit 5 Euro mehr als zuvor.
Mittelfristig profitieren Bus- und Bahnfahrer vom Deutschlandticket, das es seit Mai 2023 gibt: Die Preise für kombinierte Tickets für Bahn und Bus waren 2025 um 18 Prozent niedriger als 2020.
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