
- Verbrannte Frauenleiche in Zuckerrohrfeld im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh entdeckt
- Polizei geht von Vergewaltigung und Mord aus – Leiche offenbar angezündet, um Spuren zu vernichten
- Identität des Opfers unklar, Obduktion soll Todesursache klären
Im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh haben Dorfbewohner eine grausame Entdeckung gemacht. In einem Zuckerrohrfeld im Bezirk Hapur stießen Einheimische auf den verbrannten Körper einer Frau. Der Leichnam lag hinter Ziegelöfen im Dorf Lahadra, das zum Zuständigkeitsbereich der Polizeistation Bahadurgarh gehört.
Identifizierung durch schwere Verbrennungen kaum möglich
Die Frau war nach ersten Erkenntnissen etwa 30 Jahre alt. Anwohner bemerkten den Körper im Feld und schlugen Alarm. Daraufhin versammelten sich Landwirte und weitere Bewohner am Fundort und verständigten umgehend die Behörden, wie die Polizei gegenüber der Nachrichtenagentur ANI mitteilte.
Das Gesicht der Toten war durch die Flammen so stark entstellt, dass eine Identifizierung erheblich erschwert wird. Die Ermittler fanden den Körper nahezu hüllenlos vor, die Kleidung war nur teilweise verbrannt. Zahlreiche Körperstellen wiesen massive Brandverletzungen auf.
Die Polizei eilte nach dem Notruf sofort zum Fundort und versuchte, die Identität des Opfers festzustellen. Diese Bemühungen blieben jedoch zunächst erfolglos. Wer die Frau war und woher sie stammte, bleibt vorerst ungeklärt. In der näheren Umgebung des Leichnams konnten die Beamten keine verdächtigen Gegenstände sicherstellen.
Polizei geht von Sexualverbrechen und Mord aus
Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler deutet alles auf ein schweres Gewaltverbrechen hin. Die Umstände am Fundort legen nahe, dass die Frau vor ihrem Tod vergewaltigt und anschließend getötet wurde. Danach setzten die Täter den Körper offenbar in Brand, um Spuren zu vernichten.
Die Behörden vermuten, dass das Verbrechen an einem anderen Ort stattfand. Der Leichnam wurde demnach erst nachträglich in das abgelegene Zuckerrohrfeld gebracht. Mit dieser Vorgehensweise wollten die Täter nach Einschätzung der Polizei die Identität des Opfers verschleiern und die Aufklärung der Tat erschweren.
Obduktion soll Todesursache klären
Die Ermittler haben den Leichnam zur gerichtsmedizinischen Untersuchung übergeben. Erst nach Vorliegen des Obduktionsberichts kann die genaue Todesursache bestimmt werden, teilte die Polizei mit. Am Fundort selbst entdeckten die Beamten keinerlei verdächtige Objekte, die Hinweise auf die Täter liefern könnten.
Die Untersuchungen in dem Fall dauern weiter an. Die Behörden stehen vor der schwierigen Aufgabe, zunächst die Identität der Toten zu ermitteln, bevor sie den Tathergang vollständig rekonstruieren können. Bislang gibt es keine Angaben zu möglichen Verdächtigen.
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