
Englands Nationaltrainer Thomas Tuchel hat sich nach dem Ausscheiden im WM-Halbfinale gegen Argentinien selbstkritisch geäußert. "Natürlich wollten wir das zweite Tor machen, aber ich hatte nicht das Gefühl, dass offensive Wechsel helfen würden. Ich kann die Diskussionen verstehen. Natürlich gibt es danach immer Leute, die es besser wissen. Ich übernehme die Verantwortung", sagte Tuchel nach dem 1:2 (0:0) in Atlanta.
Tuchel hatte nach dem Führungstor durch Anthony Gordon (55. Minute) insgesamt drei Verteidiger - Dan Burn, Nico O'Reilly und Ezri Konsa - eingewechselt und auf eine Fünferkette umgestellt. "Wir wollten in der Luft stärker sein. Direkt nach unserem Tor haben wir viel zu viele Flanken kassiert", begründete Tuchel. Die erste Verantwortung für all diese Entscheidungen liege beim Trainer.
Tuchel hat Vertrag bis 2028
Enzo Fernández (85.) und Lautaro Martínez (90+2.) trafen in der Schlussphase jeweils auf Vorlage von Superstar Lionel Messi. Während der Titelverteidiger am Sonntag (21.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) in East Rutherford bei New York auf Europameister Spanien trifft, bekommt es England am Samstag (23.00 Uhr) in Miami mit Frankreich zu tun. Es geht nur noch um Platz drei.
Auf den ersten großen Titel seit ihrem WM-Triumph 1966 müssen die Three Lions weiter warten. "Das Team hat alles gegeben, wir waren sehr nah dran. Wir haben es nicht über die Ziellinie gebracht", sagte Tuchel, der bei Englands Verband einen Vertrag bis 2028 hat. In zwei Jahren ist Großbritannien mit dem Hauptspielort London Gastgeber für die Europameisterschaft.
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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an [email protected]. +++
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